Feuer und Eis – die Multimediashow kombiniert kontrastreiche Musik mit atemberaubenden Naturaufnahmen und zeitgenössischen und historischen Filmsequenzen aus der Region Nationalpark Hohe Tauern. Am 22. Juli 2005 um 20 Uhr wird die Produktion in einem Open Air am Lucknerhaus in Kals am Großglockner präsentiert.
Gegensätze prägen seit jeher Natur, Mensch und Kultur in der Region Nationalpark Hohe Tauern. Widersprüchlich und doch auch harmonisch, deutlich sichtbar und doch bisweilen unscheinbar koexistieren die mannigfaltigsten Elemente. „Feuer und Eis“ verknüpft Tradition und Moderne, Trauriges mit Fröhlichem, Altes mit Neuem - und zwar in Musik, Bild und Film. Dem Betrachter eröffnet sich durch diese kontrastive Darstellung eine vollkommen neue Perspektive auf die so facettenreiche Bergwelt, die Menschen und ihren Arbeits- und Lebenszusammenhang im Wandel der Zeit.
Rund 10.000 Menschen haben „Feuer und Eis“, das als flammende Hommage an den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs, konzipiert wurde, seit der Premiere im August 2000 miterlebt. Das Publikum zeigte sich von den bisherigen Aufführungen in Kals am Großglockner, Matrei, Lienz, Innsbruck und Wien gleichermaßen gefesselt wie begeistert.
Bilder und Filmsequenzen werden auf Großbildleinwände projiziert. Sie skizzieren einen spannenden Mix aus historischem Filmmaterial und bestechenden Naturaufnahmen.
Die Trachtenmusikkapelle Kals am Großglockner und das Iseltaler Blechbläserensemble inszenieren live zu den visuellen Impressionen den musikalischen Spannungsbogen. Mit bodenständiger Blasmusik wird ein Gefühl der Vertrautheit, der regionalen Identität geschaffen, andere Stücke lassen Erinnerungen an längst in Vergessenheit geratene Zeiten lebendig werden. Von Rhythmik und Dynamik geprägte Kompositionen veranschaulichen, wie idyllisch und wie bedrohlich die Elemente bisweilen sein können. Ein eigens für „Feuer und Eis“ komponiertes Popstück unterstreicht schließlich, wie außergewöhnlich und einzigartig die Region ist.
„Feuer und Eis“ will die Gegensätze und die Mannigfaltigkeit der Hohen Tauern hörbar und spürbar machen. Die Produktion ruft den Wert der regionalen Identität ins Bewusstsein, und ist gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Zeitgeist und zur Offenheit jedem Besucher gegenüber.
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